EU sagt, Wasser sei nicht gesund
Veröffentlichung am 21.11.2011 um 10:03 Uhr / Aktualisierung am 22.11.2011 um 14:34 Uhr
(Zentrum der Gesundheit) – Die EU steht finanziell kurz vor dem Zusammenbruch, doch für eigenartige Untersuchungen und neue Verbote ist scheinbar immer Geld übrig, wie das folgende Beispiel zeigt: Am 17. November 2011 wurde das Ergebnis einer 3-jährigen Analyse veröffentlich, die Aufschluss darüber bringen sollte, ob das Trinken von Wasser vor Dehydrierung schützen kann. Laut den EU-finanzierten Experten kann regelmässiges Wassertrinken paradoxerweise nicht vor Wassermangel schützen. Diese Untersuchung hat nun zur Folge, dass Unternehmen, die Wasser verkaufen, nicht mehr mit dem Slogan werben dürfen, Wasser sei gesund und schütze vor Dehyratation. Sind solche Untersuchungen und Verordnungen wirklich nötig?
Wasser schützt laut EU nicht vor Dehydration
EU Untersuchung über Wasser
Wenn man die aktuelle Finanzlage der EU betrachtet, ist es doch offensichtlich, dass die EU eigentlich an allen Ecken und Enden sparen sollte. Trotzdem werden Gelder für unnötige Untersuchungen aus dem Fenster geworfen. EU-finanzierte Experten haben nun 3 Jahre darüber diskutiert, ob Dehydration” href=”http://www.zentrum-der-gesundheit.de/dehydratation.html”>Dehydratation schützen kann, und ob man damit werben dürfe, dass Wasser gesund sei.
Das Gremium von 21 Wissenschaftlern hat vergangene Woche die erstaunlichen Ergebnisse präsentiert: Regelmässiges Trinken von Wasser scheint nicht zur Rehydrierung beizutragen oder gegen Dehydrierung zu helfen. Wenn Wasser nicht vor Wassermangel schützt, was dann?
Nahezu jeder weiss, dass der menschliche Körper aus fast 80% Wasser besteht – ohne Wasser könnten wir nicht überleben. Täglich verlieren wir grosse Mengen Wasser über den Schweiss oder den Urin. Wie sollte der Körper sich anders als durch Trinken vor dem Austrocknen schützen?
EU-finanzierte Wissenschaftler schaffen es nach 3-jähriger Diskussion, diese logische Tatsache zu widerlegen.
Neue Regelung für Wasserhersteller
Die Ergebnisse der Untersuchung haben nun zur Folge, dass Wasserhersteller nicht mehr damit werben dürfen, dass Wasser gesund sei. Jose Manuel Barroso – der Präsident der Europäischen Kommission – verkündete letzte Woche bereits die Verabschiedung dieser neuen Regelung. Doch selbst Politiker verstehen die Politik der EU anscheinend nicht mehr.
Auch Politiker sind empört
Die EU-finanzierte Untersuchung stösst fast überall auf Unverständnis. Sogar Politiker kritisieren die Arbeitsweise der EU. Aber warum ändert sich nichts? Die aktuell abgeschlossene Untersuchung ist ja nicht das erste Beispiel, das die unnötige und noch dazu teure Bürokratie der Europäischen Union widerspiegelt.
Der Vizechef der britischen Verordnung (EG) Nr. 2257/94 der Kommission vom 16. September 1994 zur Festsetzung von Qualitätsnormen für Bananen” href=”http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31994R2257:DE:HTML” target=”_blank”>Bananenkrümmungsverordnung noch sinnvoll erscheinen.
Auch Roger Helmer, ein konservativer Parlamentarier, zeigte sich empört:
Der Euro steht in Flammen, die EU fällt auseinander und diese hoch bezahlten Bürokraten versuchen uns das Recht zu nehmen, offensichtlich wahre Dinge auszusprechen. Wenn es eine Geschichte gibt, welche den Aberwitz des grossartigen Europäischen Projektes symbolisiert, dann ist es diese.
Wenn man solche Meldungen liest, fragt man sich doch, ob unsere Politiker nichts Besseres zu tun haben, und ob sie wirklich an der Gesundheit und dem Wohlergehen der Menschen interessiert sind.
Quelle:
- Daily Mail 18. November 2011 „Now barmy EU says you CAN’T claim drinking water stops dehydration“ by Steve Doughty
[Quelle als Link] [Quelle als PDF]